FW-DO: Ein Kellerbrand löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Huckarde aus
Dortmund (ots) -
Um kurz vor 1 Uhr in der Nacht zum Samstag wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst in den Wälkershof in Dortmund Huckarde alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich sowie im Treppenraum eines Mehrparteienhauses festgestellt werden. Zudem machten sich mehrere Personen vor dem Gebäude, sowie an den Fenstern und Balkonen bemerkbar. Aufgrund der unklaren Situation der vielen Anwohner*innen wurde das Alarmstichwort von Feuer2 auf ManV5 - Massenanfall von Verletzten bis 5 Personen - erhöht. Hierbei werden weitere Rettungswagen und Notärzte sowie der höchste Führungsdienst der Feuerwehr Dortmund - der A-Dienst - ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. Umgehend wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren in den betroffenen Kellerbereich zur Riegelstellung sowie in den Treppenraum zur Menschenrettung und Erkundung entsendet. Parallel wurden Personen auf ihren Balkonen und Fenstern von Einsatzkräften betreut, bis eine gefahrlose Rettung ins Freie möglich war. Die Löschmaßnahmen im Keller zeigten schnell Wirkung, sodass zeitgleich mittels Hochleistungslüftern der Treppenraum vom Rauch befreit werden konnte. Vor einem Nachbargebäude wurde durch den Abschnittsleiter des Rettungsdienstes eine Sammelstelle für die betroffenen Personen eingerichtet. Insgesamt wurden 12 Betroffene der Sammelstelle zugeführt und medizinisch vom Rettungsdienst versorgt. Zwei von ihnen wurden vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert. Der Betreuungsbus der Feuerwehr Dortmund diente während dieser Zeit als temporäre Betreuungsstelle. Das Gebäude wurde durch die DEW21 stromlos geschaltet um weitere Gefahren auszuschließen. Auf Grund dessen konnten die Bewohner*innen nicht in Ihre Wohnungen zurückkehren. Über das Sozialamt wurde die Unterbringung von fünf Personen organisiert. Die anderen Bewohner*innen kamen bei Angehörigen unter.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit ca. 60 Einsatzkräften vor Ort. Die Einheiten der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes wurden von der Freiwillige Feuerwehr (Löschzug 21 - Bodelschwingh) unterstützt.
Die Brandursache ist derzeit nicht geklärt und wird von der Kriminalpolizei untersucht.
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