FW-DO: Wohnungsbrand in Huckade
Dortmund (ots) -
Die Feuerwehr Dortmund wurde am späten Abend gegen 23:16 Uhr zu einer unklaren Feuermeldung in die Huckader Allee alarmiert. Erste Anrufer meldeten eine deutliche Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwehr befanden sich bereits polizeiliche Kräfte vor Ort. Im Obergeschoss des Gebäudes war ein Fenster geborsten, aus der betroffenen Wohnung schlugen bereits Flammen. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob sich noch Personen in der Brandwohnung befanden. Unverzüglich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude entsandt. Nach kurzer Erkundungszeit konnte die Rückmeldung gegeben werden, dass sich keine Personen mehr in der betroffenen Wohnung aufhielten. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde das gesamte Gebäude durch die Feuerwehr kontrolliert. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner konnten über nicht verrauchte Bereiche des Treppenraums ins Freie geführt werden und wurden dort durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Eine Person wurde während der Einsatzmaßnahmen aufgrund einer Vorerkrankung in einem Rettungswagen medizinisch betreut. Die ersteintreffenden Polizeikräfte hatten sich in den oberen Bereich des Treppenraums begeben, um sicherzustellen, dass sich dort keine weiteren Personen befanden. Da dieser Bereich bereits stark verraucht war, kam es hierbei zur Inhalation von Rauchgasen. Nach Sichtung und ersten Untersuchungen durch den Rettungsdienst wurde entschieden, dass die betroffenen Polizeikräfte zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Transport wurde durch die Polizei eigenständig organisiert, ein Transport durch den Rettungsdienst war daher nicht erforderlich. Zeitweise befanden sich bis zu 48 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Fahrzeuge nachgeführt, um den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern einen geschützten Aufenthaltsraum zu ermöglichen. Unter anderem kam ein Betreuungsbus der Feuerwache 2 (Eving) zum Einsatz, in dem die Bewohner betreut und vor der Witterung geschützt werden konnten. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Durch den zuständigen Energieversorger werden die Versorgungsleitungen zum betroffenen Objekt vorsorglich abgeschaltet. Die Unterbringung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden organisiert. Der Einsatz erstreckt sich über mehrere Stunden und ist auch in den frühen Morgenstunden noch nicht abgeschlossen. Ursache hierfür ist der erhebliche logistische Aufwand. Das Feuer hat sich sowohl im Inneren des Gebäudes als auch über die Außenfassade ausgebreitet, sodass auch die darüberliegende Wohnung betroffen ist. Mithilfe von Drehleitern müssen umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und Dachpfannen aufgenommen werden. Beim Freilegen der betroffenen Bereiche kommt es immer wieder zum Aufflammen vereinzelter Glutnester, die gezielt abgelöscht werden. Im Einsatz sind die Einheiten der Feuerwachen 5 (Marten) und 9 (Mengede), der Löschzug 20 (Nette) der Freiwilligen Feuerwehr, Kräfte des Rettungsdienstes, der Führungsdienst (B-Dienst) der Feuerwache 1 sowie Sonderfahrzeuge der Feuerwache 2 (Eving).
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