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Dienstag, 13. November 2012

Neue First Responder Einheiten in Dortmund

Ehrenamt unterstützt die Notfallrettung

Die Löschzüge 16 (Hombruch), 18 (Oespel/Kley) und 21 (Bodelschwingh) der Freiwilligen Feuerwehr verstärken ab sofort den Rettungsdienst in Dortmund.

Der Rettungsdienst der Stadt Dortmund kann sich über Unterstützung in der Notfallrettung freuen. Das sogenannte „First Responder System“ der Feuerwehr Dortmund wurde weiter ausgebaut. First Responder sind Einheiten der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, die immer dann eingesetzt werden, wenn ein Rettungswagen nicht innerhalb von einer angemessenen Zeit am Einsatzort sein kann. Häufig ist das der Fall, wenn es aufgrund von nicht planbaren Ereignissen zu einem erhöhten Einsatzaufkommen (hohe Anzahl von Paralleleinsätzen) für den Rettungsdienst kommt. Über Jahre bewährt hat sich das Dortmunder System, bei dem die Freiwillige Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil ist.


First Responder sind in Erster Hilfe und Notfallmaßnahmen ausgebildet und überbrücken mit qualifizierten Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels. Die Fahrzeuge sind mit einer medizinischen Basisausrüstung bestückt, zu der neben dem Notfallkoffer auch eine Sauerstoffeinheit und ein automatischer externer Defibrillator (AED) gehören.

Den Rettungsdienst können die First Responder Einheiten nicht ersetzen, sie sind aber ein wichtiger Baustein in der Rettungskette. Durch die Verkürzung des therapiefreien Intervalls können viele Patienten wieder vollständig genesen.

Nach intensiver Ausbildung und der Ausstattung mit der entsprechenden rettungsdienstlichen Ausrüstung haben am 1. November 2012 die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Hombruch, Oespel/Kley und Bodelschwingh offiziell ihren Dienst aufgenommen.

Weitere Information zum First Responder System finden Sie hier.

Text:  Pressestelle Feuerwehr (BT)