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Samstag, 25. März 2017

Netzwerktreffen der Helfer für Helfer

Erstmalig trafen sich am Samstag den 25.03.17 Feuerwehrkollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Städten zu einem Netzwerktreffen am Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund. Die Veranstaltung wurde durch den Stadtfeuerwehrverband Dortmund e.V. ausgerichtet und hatte als Ziel eine bessere Vernetzung der Helfer für die Helfer zur Zusammenarbeit im Notfall zu ermöglichen.

Darüber hinaus soll zusätzlich auch eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit im Einsatz durch gegenseitiges Lernen sowie einem kollegialen Austausch erzielt werden. Als Themenfelder stand dabei an diesem Tag das Burn-Out-Syndrom bei der Feuerwehr bis hin zum Umgang eines Todesfalles in den eigenen Reihen der Helfer auf dem Programm.

Bei einem psychosozialen Unterstützungsteam (PSU-Team) handelt es sich um ein zeitgemäßes, intern und extern wirkendes Spezialteam, das intensiv in den Bereichen Stress und Psychotraumatologie, Kommunikation, soziale Wahrnehmung und Gesprächsführung, Notfallpsychologie, Rechtskunde, Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie Umgang mit fremden Kulturen geschult wurde. Nicht überall wurde die Notwendigkeit dieser sozialen Ansprechpartner gleich erkannt. Nachdem aber alle Einsatzkräfte über die Aufgaben des feuerwehrinternen Teams aufgeklärt worden waren, stieg die Akzeptanz. Heute ist das PSU-Team anerkannter Bestandteil der Feuerwehr Dortmund.

Derzeit stehen insgesamt 19 Kollegen der Feuerwehr Dortmund als Ansprechpartner zur Verfügung. Ebenfalls eingebunden in die psychosoziale Unterstützung ist die Notfallseelsorge unter Leitung von Hendrik Münz, der auch den Kollegen der Feuerwehr Dortmund als Ansprechpartner zur Verfügung steht.