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Dienstag, 30. April 2013

Das Ehrenamt muss weiter gestärkt werden

Hier ein Beispiel - Löschzug 21 - Bodelschwingh

Jeden Montag treffen sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges 21 in Ihrem Gerätehaus in Dortmund Bodelschwingh. Hier werden Einsatzszenarien besprochen, Einsatzfahrzeuge und Geräte gewartet, Aus- und Fortbildung betrieben und vieles mehr. An diesem Standort sind insgesamt 38 Männer stationiert, die anderen Menschen helfen wollen und das alles ehrenamtlich.


Sie sind stolz auf ihr Ehrenamt, weil sie etwas sehr sinnvolles machen. Sie setzen oftmals ihr eigenes Leben aufs Spiel, um anderes Leben zu retten und Sachwerte zu erhalten. 


Die 38 Männer in Bodelschwingh sind Teil einer großen Einheit. Insgesamt sorgen nämlich rund 1.500 haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen in Dortmund.


Am letzten Montag durfte ich an einer Übung des LZ 21 teilnehmen. 


Zunächst wurde ich von Brandinspektor Klaus Enno Völkmann in die Lage eingewiesen und anschließend mit Helm und Weste ausgerüstet. Ich war hautnah dabei. Es ging darum, einen Menschen aus den Kellerräumlichkeiten zu bergen. Das Gebäude war in Brand geraten. Eine Person lag leblos in den Flammen. Und dann ging alles ganz schnell. Der Löschzug leistete zunächst professionelle Vorbereitungen, ehe tatsächlich das Gebäude betreten werden konnte. Hier gilt in erster Linie der Grundsatz: „Sicherheit für die Einsatzkräfte geht vor!“ Als langjähriger Polizeibeamter hatte ich den Eindruck, dass das Einsatzgeschehen jederzeit von den eingesetzten Kräften beherrscht worden ist. Das Feuer konnte gelöscht werden, allerdings kam für den Dummy jede Hilfe zu spät. Aber auch das kommt leider immer wieder vor. Menschen verlieren in den Flammen ihr Leben.


Für mich persönlich war es eine tolle Erfahrung, einmal nicht als Polizeibeamter, sondern als „Feuerwehrmann“ dabei sein zu dürfen.


Letztlich wird deutlich, dass man auf die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr wirklich stolz sein kann. Sie sind aus dem Gesamtgefüge unseres Gemeinwohls überhaupt nicht mehr wegzudenken. Die Dortmunder Berufsfeuerwehr ist auf diese Einheit der Freiwilligen absolut angewiesen und auch stolz.


Zu wünschen bleibt, dass die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Dortmund weit mehr Unterstützung in Bereich der Ausrüstung, Fortbildung und der Fahrzeugausrüstung erhalten, denn nur dann kann auch hier weiterhin professionelle Arbeit für unsere Bürger geleistet werden. Und gerade hier ist die Politik gefordert. Hier gilt es weiter dicke Bretter zu bohren. Da ist noch einiges zu tun.


Von mir einen ganz herzlichen Dank und alles Gute für die weitern Einsätze: „Gut Schlauch!“


Quelle: Homepage Thorsten Hoffmann (CDU) 
http://www.th-h.eu/index.php/politisch/88-das-ehrenamt-muss-weiter-gestaerkt-werden-hier-ein-beispiel-loeschzug-21-bodelschwingh